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Archiv der Artikel die in Februar 2011 erstellt wurden.

Campus Crew Passau hat eine neue Streamadresse

Die Campus Crew Passau – Dein Uniradio für Passau hat eine neue
Streamadresse, d.h. falls noch nicht geschehen, aktualisiere bitte
Deinen Player mit folgendem Link, damit Du uns ab März weiterhin
einwandfrei hören kannst: http://streamplus28.leonex.de:28976/listen.pls

Sollte dir das zu umständlich sein, kannst du uns auch über Radio.de
oder Phonostar hören.

Viel Spaß weiterhin auf unserem Stream: In diesem Sinne stay tuned!

“Mich empört das öffentliche Klima: zu meinen, dass Plagiate Bagatellen sind.”

Die Einleitung der Dissertation von Verteidigungsminister zu Guttenberg stammt aus einem F.A.Z.-Artikel der Passauer Politikwissenschaftlerin Prof. Barbara Zehnpfennig. Nachdem die Zeitung über den Fall groß berichtet hatte, baten zahlreiche Medien um eine Reaktion. Im Interview mit Steffen Becker spricht Prof. Zehnpfennig über Ihre Erfahrungen mit den Medien.

Wie haben Sie von dem FAZ-Bericht erfahren, dass Verteidigungsminister zu Guttenberg die Einleitung seiner Dissertation aus einem Artikel von Ihnen abgeschrieben hat?

Prof. Barbara ZehnpfennigProf. Zehnpfennig: Erst durch die Medien. Ein österreichischer Fernsehsender hatte meinen Mitarbeiter angerufen, den Hintergrund berichtet und darum gebeten, mit mir dazu ein Interview machen zu können.

Wie haben Sie den folgenden Medienrummel erlebt?

Es war eine interessante Erfahrung. Insgesamt waren sieben Fernsehsender da, ca. 15 Radiosender, sehr viele regionale und überregionale Tageszeitungen und mehrere Nachrichtenagenturen. Ich habe schnell gemerkt, dass die Journalisten vor allem Emotionen von mir haben wollten. Die habe ich ihnen nicht geliefert, worauf sie begannen, sie dazu zu erfinden. Eine Zeitung hat geschrieben, ich würde mich entrüsten, was ich definitiv nicht tue. Wenn ich von einem möglichen Karrierestopp zu Guttenbergs gesprochen habe, wurde ein jäher Karrierestopp daraus. Man hat die Geschichte also ausgeschmückt. In einem Fall wurde auch völlig verdreht, was ich gesagt habe. Es geistert trotz Widerrufs leider immer noch durchs Netz, ich hätte den Entzug des Titels gefordert. Das habe ich nicht getan. Tatsächlich habe ich nur den sachlichen Ablauf des Verfahrens geschildert: Wenn sich die Vorwürfe in dem geschilderten Umfang bestätigen, dann muss die Universität Bayreuth, tätig werden und ihm den Doktortitel aberkennen.

Ist diese Erfahrung für Sie Anlass für eine generelle Medienkritik?

Ich kann diese Vorgehensweise nicht verurteilen. Die Menschen, die in Medien arbeiten, stehen unter enormen Zeit- und Erfolgsdruck und entwickeln daraus Mechanismen, die einem zunächst fremd erscheinen. Sie sind aber in der Sache, also wie Medien Geschichten darstellen, begründet. Beispielsweise sind Journalisten darauf geeicht, dass sie einem etwas Knalliges entlocken wollen. Das versuchen sie durch Schmeicheleien zu erreichen, sie schaffen eine Wohlfühlatmosphäre, in der man ins Plaudern kommen soll. Die Konsequenzen aus diesem Plaudern muss man dann allerdings alleine tragen.
Sie wollen also vor allem Gefühlsäußerungen und Spekulationen. Das ist einerseits verständlich. Die Fakten haben sie ja, aber nicht die Reaktionen auf diese Fakten. Daraus resultiert die Sucht nach spektakulären Äußerungen. Man muss deswegen sehr vorsichtig sein, dass man nichts sagt, was man später bereut. Eine Gefahr ist auch, dass man seine eigenen Äußerungen variieren will. Wenn mehrere Sender kommen, will man nicht immer dasselbe sagen. Dann wählt man Formulierungen, die etwas neben dem liegen, was man eigentlich sagen wollte. Einen weiteren Fallstrick sehe ich darin, dass die Fragen, die der Interviewer stellt,  nicht gesendet werden. So wirkt es, als hätte man aus eigenem Antrieb genau diesen Aspekt beleuchten wollen, obwohl man nur reagiert hat. Das kann ein schiefes Bild erzeugen. Ich habe aber auch Verständnis dafür, dass Medien so arbeiten. Und ich verstehe jetzt auch besser, warum Politiker oft so inhaltsleer sprechen – weil sie all diese Fallstricke damit vermeiden.

Würden Sie trotz der Fehler, die passiert sind, wieder als Ansprechpartnerin zur Verfügung stehen?

Es war wichtig, der Wissenschaft eine Stimme zu geben, auch wenn in der Debatte das politische Kalkül alles überwuchert. Aber ich glaube, es war richtig, sein Gesicht zu zeigen – zu zeigen, dass hinter den Texten, um die es hier geht, Menschen stehen. Ich habe natürlich auch heftige Gegenreaktionen von erbosten Bürgern bekommen, aber das muss man in solchen Situationen dann auch in Kauf nehmen.

Wie kam die Botschaft an, was wissenschaftliches Arbeiten ist und welchen Regeln es folgt?

Leider nur unzureichend. Mich erschreckt die Art der Debatte ziemlich. Das Plagiat an sich hat bei mir kaum Empfindungen ausgelöst. Was mich aber empört, ist das öffentliche Klima: zu meinen, dass Plagiate Bagatellen sind. Darin kommt ein ziemlicher Anti-Intellektualismus zum Ausdruck. Wenn es um industrielle Blaupausen geht, die von Chinesen kopiert werden, damit sie Produkte genauso gut, aber billiger produzieren, ist jeder empört. Aber in geisteswissenschaftlichen Fächern scheint es offenbar ziemlich gleichgültig zu sein, was mit wissenschaftlichem Eigentum passiert.

Wo ist für Sie die Grenze überschritten?

Natürlich können jedem, der wissenschaftlich arbeitet, Fehler bei der Arbeit mit Quellen unterlaufen. Was aber hier vorliegt, ist ein Werk, das aus fremdem Eigentum montiert wurde. Das ist absolut unzulässig. Dafür gibt es keine Rechtfertigung. Das muss auch klar sein. Insofern hoffe, dass diese Affäre zumindest unseren jungen Leuten an der Universität klar macht, was im wissenschaftlichen Arbeiten absolut nicht geht. Ich hoffe, dass das für sie Ansporn ist, sorgfältiger mit Quellen umzugehen, als sie das vielleicht bisher getan haben.

Wie ist Ihr Text entstanden?

Das war ursprünglich ein Vortrag, den ich an der Hamburger Landesvertretung in Brüssel gehalten und dann zu einem Aufsatz ausgearbeitet habe. Ich habe darin einen Vergleich gezogen zwischen der amerikanischen Verfassungsdebatte und den Bemühungen in der Europäischen Union, zu einer Einigung zu finden.

Bauarbeiten für das „Zentrum für Medien und Kommunikation“ schreiten voran

Es tut sich was auf dem Campus. Die Semesterferien haben den Campus der Uni Passau so gut wie leer gefegt, die Studenten sind zu Hause bei Mami und Papi und der Weg für die Baufahrzeuge ist frei.

Im Frühjahr 2011 wird mit den Bauarbeiten des Neubaus „Zentrum für Medien und Kommunikation“  begonnen. Das neue Zentrum wird südöstlich an das Informatikergebäude (IM) angeschlossen. Im Herbst 2010 wurde bereits die Feuerwehrzufahrt auf der Westseite verlegt.

Am 25 und 28 Februar sollen Bäume und Anpflanzungen entfernt werden. Ab dem 14 März 2011 ist die Verlegung der Versorgungsleitungen geplant, ab Anfang April 2011 sind die Bohrpfahlgründungen vorgesehen. Anschließend soll mit den Rohbauarbeiten begonnen werden. Laut Plan sollen diese noch 2011 abgeschlossen werden.

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Schluss mit lustig?

“Sechs-Tage-Woche, Vorlesungen bis abends um 22 Uhr und Kompakt-Seminare in den Ferien: Nach Bachelor und Master sorgt jetzt der Studenten-Andrang für eine härtere Gangart an den Hochschulen.”, so die Süddeutsche Zeitung auf der Titelseite ihrer heutigen Ausgabe. Ist jetzt Schluss mit lustig?

Der vollständige SZ-Artikel “Schluss mit lustig”

F.A.Z.: Guttenberg hat Einleitung seiner Dissertation bei Passauer Professorin abgeschrieben

Die F.A.Z. berichtProf. Barbara Zehnpfenniget, dass die einleitenden Worte der Dissertation von Verteidigungsminister Karl Theodor zu Guttenberg nicht von ihm, sondern von der Passauer Politikwissenschaftlerin Prof. Dr. Barbara Zehnpfennig stammen. Guttenberg habe einen ihrer FAZ-Artikel aus dem Jahr 1997 abgeschrieben. Diese Entdeckung wird in den überregionalen Medien intensiv diskutiert.

So berichtet die F.A.Z. – zum Artikel
Hier geht es zu Prof. Dr. Zehnpfennings Originalartikel.

Die Süddeutsche Zeitung hat Teile von Guttenbergs Dissertation im Tool Issuu hochgeladen und kommentiert Passagen, die aus Sicht der Redaktion ungenügend als Zitat gekennzeichnet sind.

Die Tagesschau hat eine Überblicksseite eingerichtet und verlinkt zu zahlreichen weiteren Medienberichten.

In der Berichterstattung kam es allerdings auch zu Fehlern. Prof. Dr. Barbara Zehnpfennig legt Wert auf die Feststellung, dass sie niemals die Aberkennung des Doktortitels von Verteidigungsminister zu Guttenberg gefordert hat. Sie hat darauf hingewiesen, dass die Universität Bayreuth dann, wenn die Vorwürfe im behaupteten Umfang zutreffen, juristisch tätig werden muss. Dies war in einigen Berichten nicht korrekt wiedergegeben.

BAYLAT vbw Hochschulmesse

Logo_BayLatAm 19. Mai 2011 veranstalten die vbw – Vereinigung der Bayerischen Wirtschaft und das Bayerische Hochschulzentrum für Lateinamerika (BAYLAT) eine Kontaktmesse an der Technischen Fakultät der Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg. Schirmherr der Veranstaltung ist der Bayerische Staatsminister für Wissenschaft, Forschung und Kunst, Dr. Wolfgang Heubisch, der die Messe feierlich eröffnen wird.

Die Veranstaltung bietet den Besuchern die Möglichkeit,

  • mit Entscheidern aus Wirtschaft und Politik in Kontakt zu treten,
  • sich umfangreich über Arbeitgeber und Einstiegs- oder Weiterbildungsmöglichkeiten zu informieren,
  •  an den kostenlosen Workshops „Interkulturelles Training und Bewerben in Lateinamerika“ teilzunehmen.

Weitere Informationen zur Messe finden Sie unter www.vbw-hochschulmesse.de
Von einigen bayerischen Universitäten und Hochschulen wird ein Bustransfer – unter dem Vorbehalt einer ausreichenden Anmeldezahl – nach Erlangen und wieder zurück organisiert. Informationen zu den Strecken und Abfahrtszeiten haben wir unter Bustransfer auf unserer Webseite für Sie zusammen gestellt. Der Beitrag hierfür beträgt 10,- Euro. Anmeldung unter busservice@vbw-hochschulmesse.de.

Keine Parkuhren mehr in der Zentralbib

Lange haben sich die Parkuhren nicht gehalten in der Zentralbibliothek der Uni Passau. Von der Grundidee waren die Parkuhren, die jeder Benutzer/jede Benutzerin eines Sitzplatzes bei einer einstündigen Abwesenheit stellen musste, nicht einmal verkehrt. Über die Problematik, maximal 1 Stunde den Platz verlassen zu können, wurde fleißig diskutiert. Doch das Problem hat sich nun von ganz alleine erledigt. Scheinbar waren diese hübschen Parkuhren so begehrt, dass nach kürzester Zeit keine mehr zur Verfügung gestellt werden konnten. Zumindest bot sich dieses Bild die letzten Tage. Auch der Hinweis auf der Seite der Zentralbib zu den Parkuhren ist verschwunden. Vielleicht ist das nun doch ein kleiner Hinweis, diese Parkuhren mit Unilogo ins Merchandising-Programm aufzunehmen, dann kann damit wenigstens noch Geld gemacht werden und fürs Sommersemester hat dann jeder seine eigene Parkuhr. Was die Uni diese Promotionartikel gekostet hat, bleibt unbekannt, eine perfekte Werbeaktion war es auf alle Fälle.

Passauer Student schlägt auf BGH-Richter ein

One World Convention on Social Business

Social Business

Logo One World Conventionist der Name des neuen Unternehmensmodells von Friedensnobelpreisträger Muhammad Yunus, welches sich innerhalb von nur drei Jahren auf das World Economy Forum katapultierte und weltweit große Resonanz in Poilitk, Gesellschaft und Wirtschaft erfährt.
 
Grameen Danone und Grameen BASF – Joint Venture der jeweiligen Unternehmen mit der Grameen Bank - sind zwei große Social Businesses, die bereits erfolgreich arbeiten, Grameen Otto und Grameen Adidas nehmen in Kürze ihren Betrieb auf und viele weitere sind in Planung. Genauso wie normale Unternehmen müssen sie wirtschaftlich arbeiten, bedienen sich marktwirtschaftlicher Werkzeuge und zahlen wettbewerbsfähige Gehälter. Was sie von normalen Unternehmen unterscheidet ist ihr Ziel:
 
Social Businesses streben nicht nach der Maximierung ihres Profits, sondern nach der Behebung sozialer Probleme. Ausschließlich an diesem Kriterium messen sie Ihren Erfolg.

Wie das funktioniert, was Social Business für unsere gesellschaftliche Entwicklung bedeutet und welcher Nutzen dabei für euch herausspringt, erfahrt ihr von Experten aus Wirtschaft, Politik und Wissenschaft vom 19. bis  22. Mai auf der internationalen One World Convention on Social Business in Passau.

Vorträge, Podiumsdiskussionen und Best Practice Messe sind öffentlich zugänglich, für Workshops und Projekte, in denen ihr selbst unternehmerisch tätig werdet, ist eure Anmeldung erforderlich.
 
Anmeldeschluss ist der 26. März 2011, Kosten inkl. Verpflegung betragen 30€.
Es werden 50 Plätze angeboten, 35 an Studierende aus dem Ausland, 15 an Studierende aus Passau. Wer keinen Platz erhält oder von Anfang an lieber in unserem Orgateam mitarbeitet möchte, der kann sich ab sofort als Helfer registrieren lassen.

Mehr Infos, Anmeldung und Helferregistrierung findet ihr auf unserer Homepage unter: www.oneworldconvention.net oder schreibt an info@oneworldconvention.net

Wir freuen uns auf eure Teilnahme!
Das OWC-Team von AEGEE-Passau

Wissensinitiative Passau

ITK-Forum MittelstandIm Rahmen des Bachelorseminars des ESF-Projekts „Wissensinitiative Passau“, welches unter Leitung von Frau Prof. Dr. Carola Jungwirth (Lehrstuhl für Internationales Management) an der Wirtschaftswissenschaftlichen Fakultät der Universität Passau implementiert ist, untersuchen 11 Studierende des Studienganges Business Administration and Economics das Unternehmensnetzwerk ITK-Forum Mittelstand. Getreu dem Motto „Gemeinsam die Zukunft gestalten“ stellt das ITK-Forum Mittelstand eine Networking-Plattform zum Thema Informationstechnik für die Region Südostbayern und das angrenzende Österreich dar.

Ziel des Seminars ist es, eine umfassende Situationsanalyse des Netzwerks ITK-Forum zu erstellen und strategische Handlungsimplikationen zu formulieren. Dabei greifen die Studierenden auf anerkannte, wissenschaftliche Literatur der Netzwerkforschung und des Wissensmanagements zurück, so dass die Ergebnisse einen praktischen und zugleich wissenschaftlich fundierten Guide für erfolgreiches Netzwerken entsprechen und für alle Netzwerker von Interesse sind. Demgemäß sind Forschungs- und Entwicklungskooperationen mit Hochschulen und außeruniversitären Forschungseinrichtungen sowie die Bildung von Projektteams und Netzwerken zielführende Ansätze für KMUs, so dass gerade kleine und mittelständische Unternehmen vom Wissen externer Spezialisten profitieren und ihre Produkte schneller die Marktreife erlangen und vermarktet werden können.

Die Ergebnisse der Untersuchung werden in einer über 60-seitigen Fallstudie niedergeschrieben und nun im Rahmen einer Veranstaltung mit der IHK Niederbayern von den Studierenden präsentiert. Der Vortrag, der am Dienstag dem 08.02.2011 ab 18 Uhr im Raum C 1.04 der IHK Niederbayern in Passau stattfindet, ist für alle interessierten Unternehmer und Netzwerker der Region sowie Studierenden offen – eine interessierte und diskussionsfreudige Zuhörerschaft ist gewünscht. (Robert Richter)

Mehr zur Wissensinitiative Passau