Frühjahrstagung der Kommission Betriebswirtschaftliche Steuerlehre im VHB e.V. zum Thema Betriebswirtschaftliche Steuerlehre zwischen Wissenschaft und Praxis

Veröffentlicht von am 20.04.2012, 15:22 | Kommentar

Prof. Dr. Markus Diller und sein Lehrstuhl (Taxation) waren Gastgeber der Frühjahrstagung der Kommission Betriebswirtschaftliche Steuerlehre des Vereins der Hochschullehrer für Betriebswirtschaft (VHB).

Im ersten Teil der Tagung hatten im Rahmen des Habilitandenworkshops Nachwuchswissenschaftler die Möglichkeit, ihre Forschungsergebnisse vorzustellen und im Plenum zu diskutieren. Dieser Workshop dient insbesondere auch der Netzwerkbildung junger Wissenschaftler.

Der zweite Teil der Tagung bestand aus zwei äußerst interessanten Podiumsdiskussion: Die Steuerprofessoren diskutierten mit hochrangigen Vertretern aus der Praxis (Vorstände bzw. Partner von Big Four Gesellschaften, Präsident der Steuerberaterkammer München, s. Bild) zum einen über die Steuerausbildung von Bachelor- und Masterstudierenden an den Universitäten und zum anderen über den Nutzen der Forschungsergebnisse der Betriebswirtschaftlichen Steuerlehre für die Praxis. In einer zweiten Podiumsdiskussion wurde über den Sinn und Zweck von Zeitschriftenrankings sowie die besondere Rolle der Betriebswirtschaftlichen Steuerlehre in diesem Zusammenhang diskutiert.
Der dritte Teil der Tagung bestand aus einem wissenschaftlichen Programm:Zunächst referierte Dr. Christina Elschner von der Universität Mannheim zum Thema „Steuervergünstigungen und Rechtsformwahl von Unternehmen“. Elschner führte dabei den Beweis am Beispiel europäischer Tonnagesteuern und erläuterte, wie die Rechtsformwahl von speziellen Steueranreizen beeinflusst wird.

Anschließend referierte Prof. Dr. Dirk Kiesewetter (Universität Würzburg) zum Investitionsverhalten und der verzerrten Wahrnehmung bei begrenztem Verlustabzug bei der Einkommensteuer.
Prof. Dr. Rainer Niemann (Universität Graz) sprach schließlich zum Thema „Verrechnungspreise oder FormulaApportionment“ und damit verbundene Auswirkungen bei grenzüberschreitenden Investitionen.

Über alle Beiträge wurde im Plenum und in den Pausen intensiv diskutiert. Die Teilnehmer zeigten sich von der Veranstaltung, insbesondere aber auch von der Universität sowie der Stadt Passau sehr beeindruckt.

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