Filmreihe Osteuropa: Dokumentation zur Geschichte des schlesischen Adels

Veröffentlicht von am 17.11.2014, 10:18 | Kommentar

Mit „Gloria und Exodus“ präsentiert Regisseur Andrzej Klamt am Donnerstag, den 20.11.2014, seinen neuesten Dokumentarfilm an der Universität Passau. Die Dokumentation wirft einen Blick auf die Geschichte der schlesischen Aristokratie zu Zeiten des Kaiserreichs bis in die Moderne und geht der Frage nach, welche Rolle die Nachfahren des Adels heute noch für die Gesellschaft spielen. Im Anschluss an die Filmvorführung findet eine offene Diskussionsrunde mit dem Regisseur statt.

Die Veranstaltung findet ab 20 Uhr in der Library Lounge der Universität Passau statt und ist für alle Interessierten offen. Dem Filmvortrag geht ein vierstündiger geschlossener Workshop zur „Kunst des dokumentarischen Filmens” voraus, der ebenfalls von Herrn Klamt geleitet wird.

GloriaundExodusFlyerZu „Gloria und Exodus – Geschichte des schlesischen Adels“

Der Film geht der Frage nach, welche Rolle der schlesische Adel in den bewegten Zeiten des 20. Jahrhunderts spielte. In den Erinnerungen der Nachkommen schlesischer Adelsgeschlechter an die Übergänge vom Kaiserreich zur Demokratie und der nachfolgenden NS-Diktatur sowie an den Untergang der ehemals deutschen Provinzen im Osten nach dem Zweiten Weltkrieg wird schlesische Geschichte lebendig.

Hintergründe zum Film

Entstanden ist der Film  im Rahmen des Forschungsprojekts „Schlesischer Adel im 20. Jahrhundert. Krisenerfahrung, Elitentransformation und Gedächtnis im Zeitalter der Extreme“, des Lehrstuhls für Neuere und Neueste Geschichte Osteuropas und seiner Kulturen (Prof. Dr. Thomas Wünsch). Das Projekt wird durch Mittel des Bundesbeauftragten für Kultur und Medien (BKM) gefördert und setzt seit 2005 die Arbeit des Forschungsverbund „Adel in Schlesien – Szlachta na Śląsku“, die sich vor allem mit der Aristokratie vom Mittelalter bis ins 19. Jahrhundert beschäftigt hat fort.

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Dieser Artikel wurde verfasst von Kathrin Dinkel.

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