Von einer Seminaridee zum Geschäftsmodell – das Passauer Startup Smartricity

Veröffentlicht von am 31.07.2019, 12:00 | Kommentar

Das Passauer Startup Smartricity ist eine Plattform für Energieeffizienz, die mit Hilfe einer selbstgeschaffenen Datenbank, den Stromverbrauch und die Ausstattungsmerkmale von über 120.000 Geräten beinhaltet. Smartricity identifiziert somit Stromfresser im Haushalt und bietet effiziente Alternativen an, um den Stromverbrauch zu reduzieren.  Die Zielgruppe umfasst überwiegend Privatnutzer, aber auch Energieversorger. Heute kann das Startup bereits fünfstellige Nutzerzahlen verbuchen.

Das Team von Smartricity (v.l.): Andreas Donig, Sebastian Schmidt und Michael Hasler mit tatkräftiger Unterstützung von Freaky. ©Smartricity

Die Idee entstand während eines Uniseminars. Sebastian Schmidt, CEO von Smartricity, ist während seines Masterstudiums an der Universität Passau auf eine Studie gestoßen, die aufdeckt, wie ein Stromverbrauchswettbewerb den Anreiz zum Stromsparen vergrößern kann. Schnell entwickelte sich der Gedankenanstoß zu einer Geschäftsidee. Um die Idee auszuarbeiten, nahmen die Gründer Sebastian Schmidt und Michael Hasler das Angebot der „Gründerzeit“ in Anspruch und bekamen so die Möglichkeit, sich für ein Semester beurlauben zu lassen, um ihr Geschäftsmodell weiterzuentwickeln. Unterstützt wurde das Projekt in der Anfangsphase von der Gründungsberatung, den Lehrstühlen für Statistik und Data Analytics sowie Mathematik mit Schwerpunkt Digitale Bildverarbeitung der Universität Passau. Als EXIST-Gründerstipendiaten erhielt das Gründerteam zusätzliche Unterstützung durch das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie.

Bereits seit zwei Jahren navigiert sich das Team nun in der Welt des Unternehmertums und stellt sich immer wieder neuen Herausforderungen, wie der technischen Umsetzung der Plattform, der Vermarktung und der Datenaufbereitung. Auch Personalmanagement gehört dazu, denn das Team um Smartricity wächst stetig und ist laufend auf der Suche nach tatkräftiger Unterstützung.

Im Mai 2019 wurde Smartricity in Straubing mit dem 2. Platz des Niederbayrischen Gründerpreises in der Kategorie Konzept ausgezeichnet. Insbesondere der innovative Gedanke und die Zukunftsfähigkeit der Plattform überzeugten die Jury. Doch Auszeichnungen sind für das Team keine Seltenheit: Bereits 2017 belegte das Startup beim bayrischen Business Plan Wettbewerb „ideenReich“ den ersten Platz und vergangenes Jahr konnte Smartricity sich unter den „Top Ten Energie Startups Bayern“ wiederfinden.

 

Ansprechpartnerin: Helene Schneider

Gründungsförderung
Raum N12 117
Nikolastraße 12
Tel.: +49(0)851/509-1595
E-Mail: helene.schneider@uni-passau.de
Webseite: www.uni-passau.de/wissenstransfer/gruendungsfoerderung

 

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Dieser Artikel wurde verfasst von Transferzentrum.

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